Skype Mama – Lesung in Greifswald

Skype Mama – Erzählungen über Arbeitsemigrantinnen aus der Ukraine

Lesung mit der Herausgeberin Sofia Onufriv, Moderation Vira Makovska. Im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage in M-V 2013

Am 13.11.2013 um 20:00 im Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4/5 in Greifswald

Wenn die Eltern fortgehen müssen, oft jahrelang, weil es in ihrer Heimat keine Arbeit gibt, wie ergeht es ihren Kindern, die bei ihren Großeltern aufwachsen oder bei nur einem Elternteil? Dieses Schicksal trifft Kinder in der Ukraine, aber auch in Moldawien, in Rumänien oder in Polen. Hunderttausende Mütter sind es in der Ukraine, und das sind vorsichtige Schätzungen, die sich als Arbeitsemigrantinnen im Westen verdingen. „Skype Mama“ versammelt Geschichten über das zerrissene Leben in zwei Welten.
Erzählungen u. a. von Natascha Guzeeva, Oleksandr Hawrosch, Serhij Hrydyn, Marianna Kijanowska, Halyna Kruk, Tanja Maljartschuk, Halyna Malyk, Marjana Sawka, Natalka Sniadanko.

„Skype Mama“ ist bei der edition.fotoTAPETA 2013 erschienen und herausgegeben von Kati Brunner, Marjana Sawka und Sofia Onufriv.

Sofia Onufriv studierte Germanistik und Verlagswesen in Lwiw, ist freiberufliche Kulturmanagerin und Übersetzerin.
Vira Makovska ist Fachdidaktikerin für Russisch/Polnisch, Sprachlektorin für Ukrainisch, Slawistik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Eintritt: 3 & 2 Euro

Skype Mama – Lesung und Gespräch mit Sofia Onufriv

Am: Dienstag, 5. November 2013, 19:30 – 21:00 im: Haus Böll, Mühlenstr. 9, 18055 Rostock

Die Folgen der Wanderarbeit für Familie und Gesellschaft in Osteuropa

Europa ist durchzogen von unsichtbaren Strömen: Menschen reisen ein, arbeiten, reisen wieder aus. Hunderttausende Männer und Frauen verlassen regelmäßig ihre Heimat in Osteuropa, um irgendwo weiter westlich als Pflegekraft, Erntehelfer oder Bauarbeiter Geld zu verdienen. Manche kommen nach ein paar Monaten wieder nach Hause, andere sind jahrelang im Ausland. Wie ergeht es ihren Kindern, die bei ihren Großeltern aufwachsen oder bei nur einem Elternteil? „Skype Mama“ versammelt ukrainische Geschichten über das zerrissene Leben in zwei Welten.

„Skype Mama“, edition.fotoTAPETA 2013, herausgegeben von Kati Brunner, Marjana Sawka und Sofia Onufriv.

Eintritt: 3 EUR / 2 EUR (ermäßigt)

Link zum Buch:
http://www.edition-fototapeta.eu/deutsch/buecher/skype.htm

Eine Veranstaltung im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen

„Skype Mama“ erscheint am 15. März

Skype Mama: Geschichten von Migration und Familie

152 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-940524-23-2
Preis: 12,80 € (D) | 13,10 € (A) | 15,40 SFR (CH)

Erzählungen aus der Ukraine von Walentyn Berdt, Natascha Guzeeva, Oleksandr Hawrosch, Serhij Hrydyn, Marianna Kijanowska, Halyna Kruk, Oksana Lutschewska, Oksana Luzyschyna, Tanja Maljartschuk, Halyna Malyk, Marjana Sawka, Natalka Sniadanko, herausgegeben von Kati Brunner, Marjana Sawka und Sofia Onufriv.

In elf Geschichten, die irgendwo zwischen der Ukraine und dem Westen Europas spielen, erzählt dieses Buch vom Schicksal moderner Wanderarbeiterinnen. Meist ist es schlichte Not und nicht Abenteuerlust, die sie in die Büros, Küchen und Wohnzimmer des Westens treibt. In der Ukraine soll die Zahl der Familien, von denen mindestens einer der Eltern im Ausland arbeitet, in die Million gehen. Das heißt, vielleicht eine Million Kinder, die zurückbleiben. Hilft moderne Technik da mehr als die alte Postkarte? Was passiert wenn Mama und ihr Kind skypen? Wenn die Entfernung aber so groß bleibt wie sie ist, wenn Mama nicht da ist? Warum ist sie nicht da? Und wo ist sie? Und wann kommt sie? Und dann, wenn sie kommt? Elf ErzählerInnen geben ihre Antworten.

Ein Projekt des Vereins translit e.V. – gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Die Präsentation des Bandes findet am 17. März um 14:00 auf der Leipziger Buchmesse (Halle 4, Stand E505) statt.

ERSCHEINT AM 15. MÄRZ 2013