In Lemberg ist Buchmesse

Und in Donezk ist Krieg

 

Ein Beitrag von Claudia Dathe in der NZZ vom 18.09.2014

Alexandra Koval, die Geschäftsführerin des Lemberger Verlegerforums, hatte die Garnisonskirche für die offizielle Eröffnung gewählt. Die Kirche, die zu sowjetischen Zeiten als Aussenstelle der Stefanyk-Bibliothek gedient und Tausende von Büchern beherbergt hatte, bot einen gesetzten und andächtigen Rahmen für den Auftakt – die Veranstalter wollten spürbar werden lassen, dass der Krieg im Osten des Landes nicht ausgeblendet werden soll, sondern im Gegenteil den Dreh- und Angelpunkt des Nachdenkens über die Situation der ukrainischen Gesellschaft bildet.

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